Aussendungsfeier des Friedenslichtes in der Stiftskirche zu Kaiserslautern

Am Sonntag, dem 18. Dezember 2016, hatten Pfarrer Andreas Henkel und die Pfadfinderinnen und Pfadfinder der Goten aus Kaiserslautern im BdP in die alt ehrwürdige Stiftskirche zu Kaisers-lautern eingeladen                          Mit dabei diesmal auch der Verein Lichtblick 2000, welcher sich um benachteiligte Jugendliche kümmert, mit seinem Vorsitzenden Jürgen Bohnert. Dieser hatte für den Gottesdienst auch den Südwestpfälzer Kinderchor aus Münchweiler an der Rodalb mitgebracht. Dieser bereicherte mit seinen Liedvorträgen den Gottesdienst. Die war auch der Grund, weshalb die Sitzplätze nicht ausreichten und kurzerhand noch Klappstühle aufgestellt werden mussten.

Die Pfadfinderinnen und Pfadfinder sowie die Wölflinge verteilten am Ende des Gottesdienstes das Friedenslicht, welches sie eine Woche zuvor in Speyer abgeholt hatten.                                               In Speyer waren sie auf Katharina vom Stamm Kurpfalz Ramstein getroffen, welche mit den Friedenslichtfahrer_innen aus Wien zurückgekommen war.

Somit waren zum vierten Mal auch BdP´ler mit in Wien, worauf wir sehr stolz sind.

Wie in jedem Jahr, so hatten auch diesmal wieder Tina und Paul vom Förderverein die Verantwortung übernommen und die riesengroße Kerze zu Hause „übernachten“ lassen. Sie wachten darüber, dass das Licht nicht erlischt.

Dies war das Motto der diesjährigen Friedenslichtaktion.

Wir Pfadfinderinnen und Pfadfinder wollen damit dem Auftrag von Lord Robert Baden-Powell folgen und uns für eine bessere Welt einsetzen. Wir versuchen mit kleinen Schritten Frieden und Verständigung zu fördern. Das Friedenslicht aus der Geburtsgrotte Jesu Christi in Betlehem steht dabei für unsere Hoffnung auf Frieden, welche alle Menschen – unabhängig von Religion und Nationalität – verbindet. Mit der Weitergabe des Friedenslichtes aus Betlehem in Deutschland wollen wir damit ein Zeichen für Frieden und Völkerverständigung setzen.

Bei der Friedenslichtaktion „Frieden: Gefällt mir“ stand der Austausch und die Vernetzung aller Friedenspfadfinderinnen und Friedenspfadfinder über das Internet sowie die Sozialen Netzwerke im Mittelunkt. Denn das Netz verbindet „alle Menschen guten Willens“ und kann dazu beitragen, die Idee des Friedenslichtes – „ein Europa in Frieden“ – zu verbreiten. Alle 220.000 Pfadfinderinnen und Pfadfinder in Deutschland waren eingeladen, das Netz dafür zu nutzen, um Grenzen und Barrieren zwischen Menschen abzubauen, Freundschaften zu schließen und sich dafür einzusetzen, „die Welt ein wenig besser zu hinterlassen, als wir sie vorgefunden haben (Pfadfindergründer Lord Robert Baden-Powell)“.

                                                               Gemeinsam mit Pfarrer Andreas Henkel wurde der Gottesdienst gestaltet. Julia und Erik trugen eine kleine Geschichte zum Friedenslicht vor.

 

                                                   Anschließend waren Ricky und Vincent gefordert, welche, gemeinsam mit Herrn Bohnert einige Fürbitten vortrugen.     

 

 

In Anschluss an den Gottesdienst konnten die Pfadfinderinnen und Pfadfinder das Friedenslicht

an die Besucher überreichen. Den Wölflingen bereitete es sichtlich Spaß, die kleinen Kerzen den Messebesuchern mit auf den Weg zu geben. Insgesamt 60 Friedenslichtkerzen konnten verteilt werden. Eine tolle Sache wie wir meinen.

 

 

Hoffentlich wird die Tradition, das Friedenslicht in der Stiftskirche auszusenden, im nächsten Jahr ihre Fortsetzung finden.

An dieser Stelle möchten wir uns noch bei Tina und Paul vom Förderverein für ihre tolle Unterstützung bedanken. Sie sind für uns „Allzeit bereit“.

                        

 

 

 

 

 

Gut Jagd und Gut Pfad und seid wach

Charly